Hochzeitstrends 2014 – Part 1

Nach­dem wir nun wochen­lang inten­sivste Recher­che­ar­beit betrie­ben haben, indem wir Zeit­schrif­ten gewälzt, das Inter­net durch­fors­tet und Mes­sen besucht haben, kön­nen wir Euch heute end­lich den ers­ten Teil unse­res Trend­be­richts für die nächs­ten Sai­son vor­stel­len. Wir wer­den Euch dabei eben­falls unsere Gedan­ken zu den Trends mit auf den Weg geben, ebenso wie einige Dos & DON`Ts.

 

1. Es wird Klas­sisch
Vin­tage war DER Trend der letz­ten Jahre und auch wenn er im nächs­ten Jahr immer noch eine große Rolle spie­len wird, wird er lang­sam von einem neuen Trend abge­löst: die Klas­sik. Wäh­rend Vin­tage für rus­ti­kale Ver­spielt­heit steht, prä­sen­tiert sich die Klas­sik im Gewand der ele­gan­ten, zeit­lo­sen Roman­tik. Immer mehr Braut­paare wün­schen sich eine schlichte und tra­di­tio­nelle Hoch­zeit, ohne viele Schnör­kel, dafür aber mit einem sehr hohen Qua­li­täts­stan­dart. Die­ser zieht sich dann wie ein roter Faden durch alle Berei­che einer Hoch­zeit: von Pape­te­rie, bei der immer mehr Wert zum Bei­spiel auf die Papier­qua­li­tät gelegt wird, über die Mode der Braut und des Bräu­ti­gams, die durch klas­si­sche Schnitte und gerade Linien defi­niert wird, bis hin zur Deko­ra­tion, die durch punk­tu­elle Akzente zum glän­zen gebracht wird. Es wir ins­ge­samt etwas Tempo raus genom­men und durch Besinn­lich­keit und Ruhe ersetzt.

Klassik

 

2. Royal Blue / Suns­hine Yel­low
Die bei­den Far­ben, die nächs­tes Jahr DIE Hin­gu­cker sein wer­den sind das wun­der­schöne Cobalt-Blau und das kräf­tige leuch­tende Gelb. Das ein­zige, was es bei die­sen Far­ben zu beach­ten gibt, ist, dass man sie nicht kom­bi­niert – zumin­dest nicht, wenn man keine IKEA-Hochzeit haben möchte. Aber nun: was fas­zi­niert uns so sehr an die­sen Far­ben??
Royal Blue: Diese Farbe ist, wie es der Name schon ver­rät, sehr edel und steht für die ewige Treue. Dar­über hin­aus ist sie sehr ele­gant und durch ihre klare Ein­fach­heit gerade bei Män­nern beliebt. Dabei zieht ihre Leucht­kraft einen jeden in ihren Bann. Sie lässt sich am bes­ten zu Weiß und zu Gold kom­bi­nie­ren. Von ande­ren kräf­ti­gen Far­ben wür­den wir eher abra­ten, da das sonst sehr schnell zu bunt und über­la­den wird.

Royal_Blue

Suns­hine Yel­low: Diese Farbe bedeu­tet die pure Lebens­freude. Sie strahlt wie die Sonne und ist die per­fekte Farbe für eine Frühlings- oder Som­mer­hoch­zeit. Ein beson­de­res High­light in Gelb ist die Flo­ris­tik, da es unend­lich viele traum­haft schöne Blu­men in die­ser Farbe gibt. Doch auch jeden ande­ren Bereich bringt sie zum strah­len. Am bes­ten kom­bi­niert man sie zu einem schlich­ten Weiß oder zu einem ele­gan­ten Grau.

Sunshine_Yellow

 

3. Spitze
Die­ser Trend ist momen­tan wirk­lich über­all zu sehen und hat sei­nen Weg selbst­ver­ständ­lich auch in die Hoch­zeits­welt gefun­den: die Spitze! Sie ist ver­spielt, ele­gant und steht für Tra­di­tion. Doch sie ist nicht nur schön, sie ver­leiht einem Braut­kleid auch etwas sehr wür­de­vol­les und dadurch, dass sie an eini­gen Stel­len oft etwas durch­sich­tig ist, bedeu­tet sie ein zucker­sü­ßes Ver­spre­chen. Außer­dem ist es schon seit je her eine beliebte Hoch­zeits­tra­di­tion ein Stück Spitze aus zum Bei­spiel der Borte des Braut­klei­des der Mut­ter in sein eige­nes zu inte­grie­ren oder den Stil des Braut­strau­ßes damit zu umwi­ckeln. Aber Spitze fin­det man nicht nur am Braut­kleid, Spit­zen­ap­pli­ka­tio­nen kön­nen auch beson­ders schön die Pape­te­rie berei­chern oder in der Deko­ra­tion inte­griert wer­den. Den­noch ist es wich­tig, dass man es hier­bei nicht über­treibt, da zu viel Spitze sehr schnell alt­ba­cken wirkt.

Dress&Lace

 

4. Waist Belts
Ein Trend, der momen­tan gerade erst am kom­men ist, aber sei­nen Weg den­noch mitt­ler­weile in so ziem­lich jede Hochzeitkleider-Kollektion geschafft hat: der schmale Tail­len­gür­tel! Und das in unter­schied­lichs­ten For­men und Far­ben. Beson­ders beliebt sind jene, die dem gesam­ten Out­fit einen klei­nen Farb­tup­fer ver­pas­sen, dabei wird in der Regel die Farbe des Gesamt­kon­zepts auf­ge­grif­fen. Doch auch Gür­tel in Edelmetall-Optik sind unse­rer Mei­nung nach sehr schön und kön­nen den Look einer Braut per­fekt ver­edeln.

Dress&Belt

 

5. DIY
Do It Your­self ist in aller Munde, egal wo man hin­sieht, man stol­pert über diese schö­nen klei­nen ein­fa­chen Ideen, die ganz leicht sel­ber umzu­set­zen sind, die wenig kos­ten und dabei so hübsch und krea­tiv sind. Dies ist ein Trend, der weit über die Gren­zen der Hoch­zeits­bran­che hin­aus geht und wir sind grund­sätz­lich ein gro­ßer Fan die­ser Bewe­gung, doch gleich­zei­tig möch­ten wir Euch auch hier an die­ser Stelle ein­mal dar­auf hin­wei­sen, dass es eben auch Berei­che gibt, in denen man viel­leicht doch lie­ber den Pro­fis ver­trauen sollte und zwar aus drei Grün­den:
Ers­tens: Die meis­ten DIY-Ideen sehen sehr ein­fach aus, doch man unter­schätzt stark, wie viel Zeit es in Anspruch nimmt zum Bei­spiel Ein­la­dun­gen, Gast­ge­schenke oder die Tisch­deko für die gesamte Hoch­zeit sel­ber zu machen.
Zwei­tens: Per­so­nen, die diese DIY-Produkte her­stel­len, foto­gra­fie­ren und hoch­la­den sind in der Regel rich­tige Bas­tel­ta­lente, wenn man aber ver­sucht diese Sachen nach zu gestal­ten, sehen sie nie so aus, wie man es sich eigent­lich gewünscht und vor­ge­stellt hat. Drit­tens: Der größte Punkt, der stets unter­schätzt wird sind die Kos­ten für die Mate­ria­lien. Am Ende hat man also nicht nur mehr Arbeit und es sieht nicht ein­mal so schön aus wie gedacht, man muss auch noch mehr Geld aus­ge­ben…
Wie bereits erwähnt mögen wir die­sen Trend grund­sätz­lich sehr gerne, doch wir raten Euch nur dann Eurer Krea­ti­vi­tät freien lauf zu las­sen, wenn es zum Bei­spiel um Geburts­tags­kar­ten oder Deko­ele­mete für Daheim geht. Eine Hoch­zeit ist zu groß und zu wich­tig.

DIY

Wir hof­fen, wir konn­ten Euch mit die­sen Ideen schon ein wenig Lust auf die kom­mende Hoch­zeits­sai­son machen und dass sie Euch genauso inspi­rie­ren wie uns. In Kürze ver­öf­fent­li­chen wir auch den zwei­ten Teil unse­res Trend­be­richts, ihr könnt also gespannt sein!!

 

Die Bil­der sind von Pin­te­rest und von Hoch­zeits­pla­ne­rin Annika Wiet­z­orke!