Hochzeitstrends 2014 – Part 2

Nach­dem wir wochen­lang inten­sivste Recher­che­ar­beit betrie­ben hat­ten, indem wir Zeit­schrif­ten gewälzt, das Inter­net durch­fors­tet und Mes­sen besucht haben, konn­ten wir Euch letzte Woche end­lich den ers­ten Teil unse­res Trend­be­richts für die nächs­ten Sai­son vor­stel­len. Heute folgt der zweite Teil! Wir wer­den Euch dabei wie­der eben­falls unsere Gedan­ken zu den Trends mit auf den Weg geben, ebenso wie einige Dos & DON`Ts.

1. Beau­ty­ful Black
Nächs­tes Jahr wird es ele­gant. Denn einer DER kom­men­den Trends ist das wun­der­schöne klas­si­sche Schwarz. Sicher­lich, gerade weil die Hoch­zeits­farbe eigent­lich weiß ist und somit genau das Gegen­teil von Schwarz, trauen sich einige noch nicht recht an ein Desi­gn­kon­zept, das Schwarz beinhal­tet, doch es wer­den zum Glück immer mehr. Gerade durch Filme wie „The Great Gatsby“ und das 20er Jahre Thema im all­ge­mei­nen inspi­riert ent­schei­den sich viele Braut­paare für die­ses edle und ele­gante Schwarz. Es ist klas­sisch und den­noch sehr fei­er­lich. Möchte man das Thema etwas roman­ti­scher gestal­ten kom­bi­niert man das Schwarz mit einem zar­ten Rosa und kom­bi­niert man es mit weiß, wird es beson­ders ele­gant. Doch unser Favo­rit ist die Kom­bi­na­tion aus Schwarz und Gold. In der rich­ti­gen Dosie­rung erstrahlt so eine Hoch­zeit im edlen Glanz der 20er Jahre.

Beautyful_Black

2. Freie Trau­un­gen
Es gibt immer mehr Braut­paare, die sich dazu ent­schlie­ßen nicht kirch­lich zu hei­ra­ten, denen aber eine ein­fa­che Trau­ung im Stan­des­amt allein zu unro­man­tisch ist. Daher wer­den freie Trau­un­gen immer belieb­ter. Das schönste an einer Freien Trau­ung ist, dass man sich den Ort des Gesche­hens selbst aus­su­chen kann: egal, ob Ihr Euch in einem Gar­ten unter einem Baum, in einem Ball­saal oder gar im Hub­schrau­ber das Ja-Wort geben möch­tet, Euch ste­hen alle Mög­lich­kei­ten offen. Dabei könnt ihr Eure Wunsch­lo­ka­li­tät ganz Euren Bedürf­nis­sen anpas­sen, wie zum Bei­spiel der Form der Trau­ung oder der Anzahl Eurer Gäste. Und auch die Trau­ung sel­ber könnt ihr ent­schei­dend mit­ge­stal­ten. Dar­über hin­aus sind diese Freien Trau­un­gen immer sehr indi­vi­du­ell, per­sön­lich und roman­tisch. Außer­dem kann man sich den freien Red­ner eben­falls selbst aus­su­chen.

Freie_trauung

3. Giant Bal­loons
Sie sind DAS Lieb­lings­ac­ces­soire auf Hoch­zeits­bil­der: rie­sen große, bunte Luft­bal­lons. Woher die­ser Trend kommt wis­sen wir nicht, denn auf ein­mal war er da, und wirk­lich Sinn machen tut er auch nicht, ABER er ist so wun­der­schön! Luft­bal­lons asso­zi­ie­ren wir mit Kind­heit, Fröh­lich­keit und Aus­ge­las­sen­heit. Dar­über hin­aus bie­ten Luft­bal­lons eine tolle Mög­lich­keit für schöne Farb­tup­fer. Doch nicht nur auf Por­trait­bil­dern sind jene Giant Bal­loons zu fin­den, sie wer­den auch immer belieb­ter im Bereich der Deko­ra­tion. Farb­lich per­fekt zum Gesamt­kon­zept pas­sen und mit Bän­dern, Wim­peln oder Quas­ten kom­bi­niert erin­nern sie dabei an frü­here Kin­der­feste und deren Unbe­schwert­heit.

Giant_Balloon

4. Sweets & Can­dys
Eine ein­fa­che Hoch­zeits­torte oder ein Kuchen­buf­fett waren ges­tern – heute wer­den die Gäste mit Sweet Tables und Candy Bars ver­wöhnt. Wäh­rend ein Sweet Table neben einer Hoch­zeits­torte auch noch ver­schie­denste For­men an Klein­ge­bäck, wie zum Bei­spiel Petit Fours, Cup Cakes, Cake Pops, etc. auf­weist, besticht eine Candy Bar mit einer gro­ßen Aus­wahl an lie­be­voll ange­rich­te­ten Süßig­kei­ten, an denen sich die Gäste frei bedie­nen kön­nen. Die Vor­teile lie­gen dabei auf der Hand: durch die grö­ßere Viel­falt, gerade im geschmack­li­cher Hin­sicht, ist für wirk­lich jeden Gast etwas mit dabei. Außer­dem kann man einen sol­chen Tisch auch län­ger ste­hen las­sen, sodass sich die Gäste ganz nach ihren Bedürf­nis­sen bedie­nen kön­nen. Dar­über hin­aus sind sowohl Sweet Tables als auch Candy Bars opti­sche High­lights, die das berühmte i-Tüpfelchen einer gesam­ten Hoch­zeit sind.

Sweet&Candy

5. Less is more
Ins­ge­samt wird es ruhi­ger und besinn­lich auf Hoch­zei­ten. Wäh­rend noch vor ein paar Jah­ren die Devise zu lau­ten schien „mehr ist mehr“ und „so viel Pomp wie mög­lich“ ist der aktu­elle Trend eher gegen­läu­fig: Less is more! Und das in allen Berei­chen der Hoch­zeit, von der Anzahl der Gäste, über die Deko­ra­tion bis hin zu den Pro­gramm­punk­ten einer Feier und dem Sty­ling der Braut­leute – an die Stelle von Quan­ti­tät rückt die Qua­li­tät. Es wird weni­ger über­la­den, wäh­rend­des­sen wird zuneh­mend auf eine gesamte Schlicht­heit mit klei­nen star­ken Akzen­ten gesetzt. Außer­dem geht es bei den Hoch­zei­ten nun immer mehr um das Braut­paar sel­ber, um deren Geschichte und Liebe, und weni­ger um die Feier und die Gäste. Dadurch ent­steht eine sehr per­sön­li­che und roman­ti­sche Atmo­sphäre.

Less_is_more

 

Wir hof­fen, wir konn­ten Euch auch mit die­sen Ideen schon ein wenig Lust auf die kom­mende Hoch­zeits­sai­son machen. Doch denkt stets daran: Trends sind keine star­ren Dog­men, denen man sich unter­wer­fen muss, sie sind viel mehr eine wei­tere Inspi­ra­ti­ons­quelle. Wir möch­ten Euch hier­mit also hel­fen, Euch, Euren Stil, und Eure Wün­sche für Eure Traum­hoch­zeit zu fin­den. Also, lasst Euch inspi­rie­ren, bleibt aber stets Euch selbst treu!

 

Die Bil­der sind von Pin­te­rest und von Hoch­zeits­pla­ne­rin Annika Wiet­z­orke!