Aus Liebe heiraten?

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Frü­her – oft noch in der Gene­ra­tion unse­rer Groß­el­tern –  war eine Lie­bes­hei­rat eher sel­ten. Viel­fach waren es Ver­sor­gungs­ehen, in denen es schlicht um die wirt­schaft­li­che Absi­che­rung der bei­den Ehe­part­ner ging. Roman­tik war dabei oft fehl am Platz.

Heute wird kaum noch aus rein wirt­schaft­li­chen Erwä­gun­gen der Bund fürs Leben geschlos­sen. Die Braut­paare hei­ra­ten der Liebe wegen. Sie ist die Basis, auf der die bei­den ihr gan­zes Leben mit ein­an­der ver­brin­gen wol­len.

Das ist eine hohe Erwar­tung, die manch­mal einen hohen Druck erzeugt. Wie wer­den wir die­ser Erwar­tung gerecht? Was kön­nen wir für die­ses Ziel tun? Ein Patent­re­zept für das Gelin­gen einer Ehe gibt es nicht. Aber es ist schon viel erreicht, wenn sich beide Part­ner ihre Indi­vi­dua­li­tät zuge­ste­hen. Nur weil man gehei­ra­tet hat und ein Paar ist, muss man jetzt nicht alles zusam­men machen.

Man selbst blei­ben dür­fen und sich dabei zusam­men wei­ter ent­wi­ckeln – die­ser Vor­satz trägt bestimmt mit zum Gelin­gen einer Ehe bei und hält eine Bezie­hung zusam­men. Ihr müsst ihn euch nur immer mal wie­der in Erin­ne­rung rufen und danach han­deln – auch wenn es manch­mal viel­leicht schwer­fällt. Doch es lohnt, zusam­men am gemein­sa­men Lebens­werk „Ehe“ zu arbei­ten. Mit wel­chen Inhal­ten ihr diese Ehe und diese Bezie­hung füllt, bleibt euch selbst über­las­sen.

Lasst euch von nie­man­den sagen, was gut und noch bes­ser ist. Ihr gestal­tet eure Ehe selbst. Und wenn dazu unkon­ven­tio­nelle For­men gehö­ren, wie die, dass ihr für euer Glück nicht unbe­dingt unter einem Dach leben müsst. Macht es. Es ist alleine eure Ent­schei­dung. Wich­tig ist dabei aber auch, dass ihr euch hin und wie­der über­prüft, ob ihr zusam­men noch auf dem rich­ti­gen Weg seid. Also: Bleibt im Gespräch! Immer.
eure_anni_und_irina