Ist Qualität oder Quantität wichtiger bei einer Hochzeit?

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Da sitzt ihr nun zusam­men und wisst genau eins: ja, ihr wollt hei­ra­ten. Und auch wenn das das Wich­tigste ist, was man wis­sen sollte, so kom­men doch sogleich hun­derte von Fra­gen auf – Wün­sche, Gedan­ken und Träume, die kol­li­die­ren. Hinzu kom­men noch Erwar­tun­gen von Fami­lie und Freun­den und schon ist das Chaos per­fekt.

Setzt Euch also als ers­tes mit viel Ruhe und Zeit zusam­men und redet über Eure Vor­stel­lun­gen. Zunächst gilt es die bei­den wich­tigs­ten Aspekte der Hoch­zeits­feier fest zu legen und zwar die Anzahl der Gäste und das Bud­get. Diese bei­den Punkte sind so wich­tig, da sie Grund­lage eines jeden wei­te­ren Pla­nungs­schritts sind.

Das Bud­get ist bei den meis­ten Paa­ren von Anfang an auf Grund der eige­nen Mög­lich­kei­ten schon ten­den­zi­ell vor­ge­ge­ben. Es wird daher sehr hilf­reich sein anfangs eine Zahl fest­zu­le­gen, die wäh­rend der Pla­nungs­phase ein wich­ti­ger Anhalts­punkt sein wird. Hat man diese Zahl notiert geht es ans Ein­ge­machte. Ent­schei­det ihr Euch für ein gro­ßes Fest, zu dem ihr all Eure Freunde, Nach­barn, Weg­be­glei­ter und die ganze große Fami­lie ein­la­det, oder für eine kleine-feine intime Feier mit Euren liebs­ten Men­schen?

Für ein gro­ßes Fest spricht, dass die­ser Tag ein so ein­zig­ar­ti­ger und beson­de­rer im Leben eines jeden Men­schen ist, dass es auch logisch ist, dass man die­sen wich­ti­gen Augen­blick mit allen Men­schen fei­ern möchte, die Teile die­ses Lebens­we­ges waren. Doch das kön­nen zuwei­len sehr viele sein und viele Gäste kos­ten viel Geld. Der große Nach­teil eines sehr gro­ßen Fes­tes ist, dass das Braut­paar nahezu den gesam­ten Hoch­zeits­tag mit der Ver­sor­gung der Gäste beschäf­tigt ist, mit der Begrü­ßung, Beglück­wün­schung, Ent­ge­gen­nahme der Geschenke, dem obli­ga­to­ri­schen Rund­gang wäh­rend des Din­ners und der Ver­ab­schie­dung. Die Gesprä­che redu­zie­ren sich auf Grund des Zeit­man­gels auf flos­kel­ar­ti­ges Geplän­kel und von dem eigent­li­chen Fest bekommt das Braut­paar kaum was mit.

Anders ver­hält es sich da natür­lich bei einer Feier mit weni­ger Gäs­ten. Man hat die Mög­lich­keit in Ruhe zu Essen, sich aus­führ­lich mit sei­nen Gäs­ten zu unter­hal­ten und bei der Party am Abend sel­ber aus­ge­las­sen das Tanz­bein zu schwin­gen. Vor allem aber hat man auch Zeit für Momente der Zwei­sam­keit. Des wei­te­ren kann man nun das gesparte Geld in andere Berei­che, wie zum Bei­spiel in die Ehe­ringe, einen guten Foto­gra­fen, eine beson­ders schöne Loka­tion, etc. inves­tie­ren.

Außer­dem, müsst ihr denn unbe­dingt Eure ganze Ver­wandt­schaft ein­la­den, Eure eigent­lich ver­hass­ten Nach­barn, alle alten Schul­freunde, Kla­vier­leh­rer, Arbeits­kol­le­gen und Par­ty­freunde aus der Uni­zeit? Es ist Euer Tag und den soll­tet ihr nur mit den Men­schen ver­brin­gen, die ihr unbe­dingt dabei haben wollt. Auch wenn die Erwar­tungs­hal­tung von Außer­halb oft sehr hoch ist, lasst Euch nicht aus der Ruhe brin­gen. Gönnt Euch ein wenig Luxus, gestal­tet die­sen Tag, genauso wie Ihr ihn euch wünscht und genießt Euer Hoch­zeits­fest!

eure_anni_und_irina