Wird am Ende alles gut?

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Was pas­siert, wenn die Hoch­zeits­feier vor­bei ist, der Cham­pa­gner aus­ge­trun­ken und das Braut­kleid in den Tie­fen des Klei­der­schranks ver­schwun­den ist? Wie geht es nun nach dem sprich­wört­lich schöns­ten Tag im Leben wei­ter?

Nach den Flit­ter­wo­chen fängt der All­tag an. Und die meis­ten Braut­paare fin­den sich schnell darin ein. Doch einige von ihnen fal­len in ein Stim­mungs­tief. Zuerst  him­mel­hoch jauch­zend und dann zu Tode betrübt. Die Eupho­rie, die sie wäh­rend der Vor­be­rei­tung der Hoch­zeit bis zum Tag der Tage getra­gen hat, ist von jetzt auf gleich vor­bei. Psy­cho­lo­gen in den USA beob­ach­ten die­ses Phä­no­men schon län­ger und haben ihm den Namen „Post bri­dal depres­sion“ gege­ben. Und in der Tat sind meist die Frauen von die­sem Nach-der-Hochzeit-Blues betrof­fen. Keine Dis­kus­sio­nen mehr über den per­fek­ten Blu­men­schmuck, das Menü oder „Wel­che Musik sol­len wir neh­men?“ und die Zeit als Prin­zes­sin einer Mär­chen­hoch­zeit ist auch vor­bei – der Leer­lauf nach die­sem Mega-Projekt ver­miest so man­chem Paar den Start ins Ehe­le­ben.

Doch so ein Leer­lauf ist nicht wei­ter erstaun­lich: Er kann sich nach jedem gro­ßen Ereig­nis ein­stel­len. Schließ­lich haben sich die Betrof­fe­nen wochen-, wenn nicht sogar mona­te­lang dar­auf vor­be­rei­tet und an kaum noch etwas ande­res gedacht. Manch­mal ist da schnell ein neues Lieb­lings­pro­jekt gefun­den: Sie wid­met sich der „Erzie­hung“ ihres Ehe­manns und möchte, dass sich ihr Part­ner nach der Hoch­zeit nun mehr um Fami­lie und Haus­halt küm­mert. Schließ­lich ist man ja jetzt ver­hei­ra­tet …

Und von nun an soll schließ­lich alles anders und alles noch viel bes­ser wer­den. Viel schö­ner ist es aller­dings, wenn sich die bei­den auf ein gemein­sa­mes Lieb­lings­pro­jekt eini­gen. Viel­leicht steht ja dem­nächst der Bau des Fami­li­en­hau­ses an oder die erste gemein­same Woh­nung soll ein­ge­rich­tet wer­den.

Auch im Vor­feld kön­nen die Braut­paare ver­mei­den, dass nach der Hoch­zeit eine solch fatale Leerlauf-Situation ent­steht: Schon bei der Pla­nung der Fei­er­lich­kei­ten ist es sinn­voll, mög­lichst viele Auf­ga­ben an Fami­lie und Freunde zu dele­gie­ren. Und auch das Fest sel­ber muss nicht rund­herum per­fekt sein, raten wir euch. Viel wich­ti­ger ist es, dass auch ihr als Braut­paar den Tag rich­tig genie­ßen könnt. Und dass ihr eure Hoch­zeit nicht als Höhe­punkt begreift, son­dern als Beginn einer glück­li­chen Bezie­hung.

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